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Das Haus am Bach
Am Ufer zieht grüner Rasen sich hin,
Die Weidenruten stehn schlank und dünn.
Eine Frau im leuchtenden Gewand
Steht sinnend an offenen Fenster Rand.
Die Rosen ihrer Wangen glühn,
Und weiß die üppigen Arme blühn.
Einst eine Sängerin voller Glanz.
Heut lustiges Weib eines Lebemanns.
Du, Alter, musst hübsch wachsam sein,
Sonst ist dein Glück nicht von Dauer.
Und bald ist das lustige Vögelein
Entwischt aus dem goldenen Bauer.
Drum lieg auf der Lauer
Und hüte sein!
Mei-Scheng - um 200 v. Chr.
Übersetzer: Richard Zoozmann 1863 - 1934
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