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Willst du?
Willst kommen zur Laube, so schattig und kühl?
Da dienen uns Rosen voll Taues zum Pfühl.
Willst du! willst du, willst du, willst du kommen, mein Lieb?
Da ruhst du auf Rosen wohl unter dem Strauch,
Errötend die Wänglein, doch Lächeln im Aug.
Willst du! willst du, willst du Lächeln, mein Lieb?
Doch röter als Rosen, mein Lieb, ist dein Mund,
Und süßer als Tau ist dein Küssen zur Stund.
Willst du! willst du, willst du, willst du Küssen, mein Lieb?
Und, o, dann der Freuden, die süßer, fürwahr,
Als Tau und als Rosen und Küsse sogar!
Willst du! willst du, willst du, willst du
Willst nicht, mein Lieb?
Thomas Moore - 1779 - 1852
Übersetzer: Ferdinand Freiligrath 1810 - 1876
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