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Cythere
Ein
Gartenhäuschen, lichtumflossen,
Hält uns zur süßer Lust umschlossen
In rosenhauchdurchwürzter Luft.
Der Wohlgeruch, der lieblich linde,
Verschwimmt im leichten Sommerwinde
Mit ihres Puders feinem Duft.
Und was ihr Blick verheißen, gilt!
Ihr Busen wirbt, die Lippen sprühen
Und lassen fiebrig mich erglühen.
Doch da die Liebe alles stillt,
Nur nicht den Hunger, muss dazwischen
Sorbet und Naschwerk uns erfrischen . . .
Paul Verlaine - 1844 - 1896
Übersetzer: Sigmar Mehring 1856 - 1915
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