| |
Quanto piu mi distrugge il mio pensiero
Je
tödlicher der Kummer mich beschleicht,
Den jenes harte Herz mir hat beschworen,
Je tiefer bin ich ach, daran verloren
Und hoffe noch, je mehr die Hoffnung weicht.
Oft sag' ich mir, denn ich erkenn' es leicht:
Die allzu schwere Last erdrückt dich Thoren!
Doch labt mich so das Leid, das ich erkoren,
Dass ich ersehne, was kein Flehn erreicht.
Wer weiß, wenn einer lies't, wie ich geschmachtet,
In meinen Liedern nach so manchen Jahren,
Wird ihn das harte Loos des Sängers dauern.
Und sieht, die jetzt mich so geringe achtet,
Dass mein und ihr Geschick verbunden waren,
Wird sie vielleicht mit Tränen mich betrauern.
Fra Guittone d'Arezzo - 1250 - 1294
Übersetzer: Paul Heyse 1830 - 1914
|
|