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Bekenntnisse
Vergib
mir, Geliebte, ich bin ja der Sohn
Des Geistes aus unsern Tagen.
Nie klang mir berauschend der Leidenschaft Ton,
Geläutert von Mißtrau'n und Zagen.
So wie der Chirurg nur dem Messer vertraut,
Vertrau' ich allein dem Gedanken.
Ich glaub nicht an Liebe, bevor ich geschaut
Dem Herzen entsprossene Ranken.
Wie schön bist du Holde! In schamhafter Glut
Vernimmst du mein banges Geständnis;
Du blickst mir in's Auge mit kindlichem Mut
Und stammelst dein süßes Bekenntnis.
Dich macht ja die Liebe so stolz und so stark;
O könntest, Teure, du wissen,
Wie heimliches Feuer mir zehrt am Mark,
Der Zweifel mit wütenden Bissen!
Es lacht mir das Eden . . . Es hebt mich hinauf
Zum Frieden, zu seligem Glücke . . .
Da tu'n mir im Herzen die Gräber sich auf -
Und weinend sink ich zurücke.
Semen Nadson - 1862 - 1887
Übersetzer: Andreas Ascharin 1843 - 1896
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Schenschin
Flüstern, leises
Atemholen
Alles
schläft
Tolstoi
Mädchen,
forsche nicht
O
Klang der Frühlingsglocken!
Nadson
Bekenntnisse
Auf dem
Friedhof
Maikow
Naturklänge
Gestern Kälte, Sturm und Regen
Unter'm Regen
Alles
um mich her wie früher
Nekrassow
Der Dreispann
Polonski
Ein Quell
ist mein Herz
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