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Gestern Kälte, Sturm und Regen
Gestern
Kälte, Sturm und Regen,
Heut' welch' warme, weiche Luft!
Glanz und Jubel allerwegen,
Vogelsang und Blumenduft!
Schläfst noch Liebling? wie die Lieder
Leise zucken . . . wart' nur, gleich!
Von dem blütenschweren Flieder
Pflück' ich einen vollen Zweig.
Und ich schüttle Taueströpfchen
In's Gesichtchen dir, ha, ha!
Dass erstaunt du hebst dein Köpfchen,
Auf, mein Kind, der Lenz ist da!
Apollon Nikolajewitsch Maikow - 1800 - 1875
Übersetzer: Andreas Ascharin 1843 - 1896
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